Biografie

Der deutsch-österreichische Pianist Mathis Bereuter (*1993) konnte sich in den letzten Jahren als bemerkenswerter Pianist seiner Generation etablieren und erwarb neben seiner solistischen Tätigkeit zudem den Ruf als herausragender Kammermusiker.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte er durch das Erreichen der Finalrunde beim Busoni Wettbewerb 2017, durch den Gewinn zahlreicher Preise an internationalen Wettbewerben wie "Clavicologne" und dem "Mendelssohn Wettbewerb", sowie durch Auszeichnungen wie dem "Förderpreis des Landes Baden-Württemberg", dem "Diethard-Wucher-Preis“ und „Migros Kulturprozent Förderpreis“. Er ist außerdem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Im Alter von zwölf Jahren bestand Mathis Bereuter die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Basel bei Adrian Oetiker und erhielt darüber hinaus Improvisationsunterricht bei Rudolf Lutz. Seit seinem Abitur studiert er in der Solistenklasse von Klaus Hellwig an der Universität der Künste in Berlin. Meisterkurse führten ihn u.a. zu Anne Queffélec, Zoltán Kocsis und Piotr Anderszewski.

Im Jahr 2005 hatte Mathis Bereuter sein Debüt mit Orchester. Seitdem gastierte er in Konzertsälen von der Philharmonie Berlin bis zur Suntory Hall in Tokyo und spielte bei Festivals wie dem Sommets Musicaux de Gstaad und Kyoto International Music Festival. Einige Aufnahmen beim BBC, SWR, SR, BR, SRF und bei Radio- und Fernsehanstalten im Nahen Osten und Asien dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

Seit Anfang 2019 ist Mathis Bereuter als Korrepetitor der Streicherabteilung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig und auch als künstlerischer Mitarbeiter an der Universität der Künste in Berlin angestellt. Er wird als Klavierbegleiter immer wieder zu verschiedenen internationalen Wettbewerben (ARD, Paulo, Joseph Joachim, Viva Hall) eingeladen und korrepetiert gelegentlich an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und der Komischen Oper Berlin. Als ein sehr gefragter Kammermusiker arbeitet er mit Künstlerpersönlichkeiten wie Frans Helmerson, Jens Peter Maintz und Nora Chastain zusammen.